Geführter Rundgang am Osterbekkanal

Durchtrennter Kutter am OsterbekkanalUnseren geführten Rundgang beginnen wir an der Zinnschmelze, dem „schönsten Fabrikhof Hamburgs“.

Ein weiträumiges Gelände direkt am Osterbekkanal, was heute ein besonders positives Beispiel dafür ist, wie alte, heute nicht mehr genutzte Fabriken, sich in eine schöne industriekulturelle Landschaft umwandeln lassen.

Ein Beispiel dafür ist auch die Zinnschmelze selbst. Als Teil einer großen Fabrikanlage im 19. Jahrhundert entstanden, hat hier heute eine besonders exponierter Hamburger Kultureinrichtung ihren Sitz. Behutsam restauriert, konnte der alte Charme des Fabrikgeländes trotzdem erhalten bleiben.

Passend dazu liegt auf dem Gelände auch das Museum der Arbeit. Von hier verläuft unser Spaziergang bis zu Kampnagel, wo früher die Kranfabrik Nagel & Kaemp ihre Fabriken hatte. Doch auch dazwischen gibt es noch sehr viel zu entdecken:

Ein Abstecher führt uns zunächst zu den Gebäuden der einst so berühmten Firmen Fichtel & Sachs sowie der Maschinenfabrik Heidenreich & Harbeck. Am alten Eisenwerk liegen heute besonders schöne neue Wohnanlagen. Dann geht es zurück zu der bereits im 19. Jahrhundert kanalisierten Osterbek. An ihren Ufern sehen wir einen durchtrennten Kutter, dann einen alten Alsterdampfer, der im Häuschen steht. Auch eine ehemalige Gastankstelle, bevor wir zu einem idyllisch liegenden Bauwagenplatz gelangen.

Kurz hinter der Saarlandstraße, die Barmbek von Winterhude trennt, nehmen wir den Anblick eines mächtigen Hochhauses in uns auf. Es befindet sich auf einem Hügel. Was es mit diesem Altlasten-Berg auf sich hat, klären wir genauso wie die vielen anderen Besonderheiten. Zum Beispiel auch das Schlick-Stechen, zu dem sich umliegende Bewohnerinnen und Bewohner immer wieder aufmachen.

Auf der nördlichen Kanalseite erreichen wir schließlich das Gelände der bereits erwähnten Kampnagelfabrik. Dort wo einst Hafenkräne produziert wurden, befindet sich heute eine international renommierte Kulturfabrik. Es folgen die Höfe der Jarrestraße, dann die Jarrestadt selbst, die wiederum aufs engte mit den alten Fabriken verbunden ist.

Wir erkennen: Alte Industriekultur sowie Kulturindustrie und Wohnen, müssen kein Gegensatz sein. An der Osterbek ist altes und neues zu einem besonders reizvollen Ensemble vereint. Dies in seiner ganzen Vielfalt aufzunehmen, ist ein wirkliches Vergnügen.

Alles auf einen Blick
Offene Veranstaltungen:

Di., 17.07.2018 – 18:30 Uhr

Treffpunkt: Museum der Arbeit, Wiesendamm 3
Dauer: ca. 2.5 Stunden
Preis: pro Person 17,50 €

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Veranstaltungs-Nummer: 6003
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